Das erste »Bielefelder Studio«

Die Bühnen und Orchester der Stadt entwickeln neues spartenübergreifendes Konzept für junge Künstler*innen.

Mut zu künstlerischen Experimenten und innovative Formate neben dem klassischen Betrieb eines Stadttheaters im besten Sinne – das zeichnet die Bühnen und Orchester der Stadt Bielefeld unter der Leitung von Intendant Michael Heicks aus. In diesem Kontext steht auch die Gründung des ersten »Bielefelder Studios«, das dank des Förderprogramms »Neue Wege« der Landesregierung und des NRW KULTURsekretariats mit Beginn der aktuellen Spielzeit an den Start gehen konnte.

Das Konzept des »Bielefelder Studios« ist deutschlandweit einmalig. In ihm können sich drei junge Künstler*innen aus den Bereichen Gesang, Tanz und Schauspiel jeweils eine Spielzeit lang in allen Sparten weiterbilden und -entwickeln. Dabei erhalten sie die Gelegenheit, ihre fachspezifische Ausbildung zu vervollständigen und zu erweitern. Der große Unterschied zu bereits etablierten Formaten wie Opernstudios ist der spartenübergreifende Gedanke. »Die Grenzen herkömmlicher Professionalisierung sollen überwunden und traditionelle Berufsbilder hinterfragt werden«, erklärt Michael Heicks.

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