Sängerin

Cornelie Isenbürger

BIOGRAFIE

Die Tochter eines Kirchenmusikdirektors studierte an der Folkwang-Hochschule in Essen und an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf. Sie war Preisträgerin des Gesangswettbewerbs der NRW-Musikhochschulen. Ein Schwerpunkt ihres Konzertrepertoire liegt in den Werken Bachs, Mozarts und Händels. Nach einem ersten Festengagement am Landestheater Coburg kam sie 1999 an das Theater Bielefeld. Hier war und ist sie in vielen großen Partien ihres Fachs zu erleben, u. a. als Pamina, Morgana in Händels Alcina, Susanna, Gilda, Ophélie (Hamlet) und Romilda (Xerxes) sowie in verschiedenen zeitgenössischen Opern und Uraufführungen, aber auch in Musicalpartien wie Maria (West Side Story). 2016/17 sang sie u. a. die Titelrolle in Monteverdis Die Krönung der Poppea und Adina in Der Liebestrank. In der aktuellen Spielzeit steht sie u. a. als Sophie in Massenets Oper Werther auf der Bühne. 2001 verliehen ihr die Theater- und Konzertfreunde Bielefeld e.V. den Operntaler.

Gastengagements führten Cornelie Isenbürger an die Bayerische Staatsoper, das Nationaltheater Mannheim, das Musiktheater im Revier Gelsenkirchen sowie die Theater in Oldenburg, Saarbrücken, Wuppertal, zu den Bad Hersfelder Festspielen, den Ludwigsburger Schlossfestspielen, dem Mannheimer Mozartsommer und – geplant – zu den Bregenzer Festspielen.

Für die Rolle der Almirena (Rinaldo) wurde sie 2006 von den Kritikern der Zeitschrift OPERNWELT als »Nachwuchssängerin des Jahres« nominiert. Seit gut 15 Jahren ist Cornelie Isenbürger auch als Gesangslehrerin aktiv.