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Raphaële Frier und Aurélia Fronty

Malala

Beschreibung

Musiktheater nach dem gleichnamigen Buch von Raphaële Frier und Aurélia Fronty // Libretto von Gökşen Güntel, Sabine Salzmann und Thomas Sutter

Eine Kindheit in Deutschland: Dazu gehört völlig selbstverständlich das Recht auf Schulbesuch. Nicht so in Pakistan. Als Schülerinnen wie Malala Yousafzai von den Taliban der Besuch der Mädchenschule untersagt wird und ihre Schule geschlossen werden soll, steht das 11-jährige Mädchen gegen die Unterdrücker auf. In einem Blog-Tagebuch auf einer Webseite der BBC berichtet es unter dem Pseudonym »Gul Makai« auf Urdu über seine Gefühle und Ängste aufgrund der Gewalttaten im Swat-Tal, sowie den Alltag unter der Herrschaft der pakistanischen Taliban. Inspiriert wird Malala dabei vom Tagebuch der Anne Frank. Der Blog wurde in Pakistan schnell bekannt und schließlich ins Englische übersetzt. 2011 wurde Malalas Pseudonym aufgedeckt, als sie für den Internationalen Kinder-Friedenspreis nominiert wurde. Ein Jahr später, als sie 15 war, verübten die Taliban ein Attentat auf sie, das sie schwer verletzt überlebte. An ihrem 16. Geburtstag sprach sie vor der Jugendversammlung der UNO und überreichte UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon eine Petition mit vier Millionen Unterschriften – für die Bildung aller Kinder.

Malala nach dem gleichnamigen Buch von Raphaële Frier und Aurélia Fronty entführt uns in eine uns unbekannte Welt. Wir lernen das Mädchen Malala kennen und verfolgen ihren beeindruckenden Lebensweg, der zwar einerseits durch die paschtunische Gastfreundschaft, andererseits aber maßgeblich – durch den Einfluss der Taliban – von Gewalt geprägt ist. Ein Einfluss, dem Malala kämpferisch begegnet – in einem Kampf für Frieden, Respekt und Bildung für alle Menschen.

Kurzinfo

Spielort
Rudolf-Oetker-Halle, Foyer
Lampingstr. 16
33615 Bielefeld
Anfahrt
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