Spartenübergreifend: Das Bielefelder Studio

 

 

Das Konzept des »Bielefelder Studios« ist deutschlandweit einmalig. In ihm können sich drei junge Künstler*innen aus den Bereichen Gesang, Tanz und Schauspiel jeweils eine Spielzeit lang in allen Sparten weiterbilden und -entwickeln. Dabei erhalten sie die Gelegenheit, ihre fachspezifische Ausbildung zu vervollständigen und zu erweitern. Der große Unterschied zu bereits etablierten Formaten wie Opernstudios ist der spartenübergreifende Gedanke. »Die Grenzen herkömmlicher Professionalisierung sollen überwunden und traditionelle Berufsbilder hinterfragt werden«, erklärt Michael Heicks.

Die Mitglieder des Studios werden in Projekten und Produktionen aller Sparten eingebunden. Parallel dazu besuchen sie Workshops und erhalten Coachings in Gesang, Tanz und Spiel sowie zu weiteren berufspraktischen Aspekten. So soll eine Grundlage dafür geschaffen werden, dass Spieler*innen, Sänger*innen und Tänzer*innen sich in einzelnen Projekten ins Fachfremde begeben und sich als spartenübergreifende Performer*innen verstehen können.

Für das erste »Bielefelder Studio« haben die Bühnen und Orchester der Stadt Bielefeld drei neugierige und kreative junge Künstler*innenpersönlichkeiten ausgewählt: Kjell Brutscheidt, Charlotte de Montcassin und Lena Paetsch sind seit Spielzeitbeginn Teil des Theaters Bielefeld. Der Schauspieler Kjell Brutscheid wird als erstes bei der Oper Aida (Regie: Nadja Loschky) dabei sein. Lena Paetsch startet zunächst nicht fachfremd. Sie ist Teil des Tanzensembles bei Opus Fünfundsechzig unter Leitung von Simone Sandroni. Die Sängerin Charlotte de Montcassin übernimmt im Weihnachtsmärchen Der Zauberer von Oz (Regie: Christian Schlüter) die Rolle der Dorothy.

 

 

 

Förderer

Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen in Zusammenarbeit mit dem NRW KULTURsekretariat