Konzerte Einführung

3. Symphoniekonzert

Händel / Bruch / Tschaikowsky

Fr. 14.12.2018 um 20:00 Uhr
Rudolf-Oetker-Halle, Großer Saal

Beschreibung

Georg Friedrich Händel
Wassermusik Suiten Nr. 1 und Nr. 3
HWV 348 und 350

Max Bruch
Violinkonzert Nr. 1 g-Moll op. 26

Pjotr Tschaikowsky
Symphonie Nr. 1 g-Moll op. 13 Winterträume

 

Der sensationelle Erfolg seines ersten Violinkonzerts wurde Max Bruch erstaunlicherweise bald zur Last. Landauf, landab erklang das »reichste und bezauberndste Violinkonzert«, wie es der berühmte Geiger Joseph Joachim bezeichnete – so dass der Triumph von Bruchs erstem Konzert dem seiner weiteren im Weg stand. »Ich kann dies Konzert nicht mehr hören«, klagte der Komponist und hätte am liebsten Aufführungen verbieten lassen. Zum Glück gelang ihm das nicht, so dass Isabelle van Keulen mit diesem Meisterwerk der Romantik zu den Bielefelder Philharmonikern zurückkehren kann.
Während Bruch lebenslang mit der unwiderstehlichen Anziehungskraft seines ersten Instrumentalwerks haderte, verklärte Tschaikowsky im Nachhinein seine erste Auseinandersetzung mit der Form der Symphonie zur »Sünde meiner süßen Jugendzeit.« Dabei trieb ihn der Versuch, eine Symphonie westlicher Tradition zu schaffen, die zugleich ein spezifisch russisches Idiom aufweisen sollte, bis zu einem veritablen Nervenzusammenbruch. Doch die über zwei Jahre sich hinziehenden Qualen wurden vom Erfolg gekrönt: Tschaikowskys symphonischer Erstling steckt voller unverwechselbarer Klangfarben und einer melodienreichen Liebeserklärung an den russischen Winter. Die poetische Stimmung zwischen gleißender Schönheit und melancholischer Starre fangen die Titel der ersten zwei Sätze ein: »Traum von einer Winterreise« und »Land der Öde, Land der Nebel«.
Weniger verlockend als eine Schlittenfahrt erscheint im Dezember ein Bootsausflug auf der Themse. Doch auch wenn Georg Friedrich Händel seine Wassermusik anlässlich einer nautischen Lustpartie des englischen Königs Georg I. komponierte, spiegelt sie hauptsächlich Feiertagslaune und königliche Erhabenheit. Im Warmen und Trockenen genossen, verströmt sie im Dezemberkonzert adventliche Feststimmung.

Termine

Förderer, Partner & Sponsoren

Diese Produktion wurde unterstützt von

Theater- und Konzertfreunde
WDR 3

Kurzinfo

Spieldauer
ca. 02:00 Std.
Pausenanzahl
1
Einführung
45 Minuten vor Konzertbeginn im Kleinen Saal

Spielort
Rudolf-Oetker-Halle, Großer Saal
Lampingstr. 16
33615 Bielefeld
Anfahrt
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