Brit Dehler

Brit Dehler, geboren in Bergisch Gladbach, besuchte im benachbarten Köln die Schauspielschule und gastierte parallel dazu am Schauspiel Köln als Mercy Lewis in Sebastian Baumgartens Inszenierung Hexenjagd. Danach war sie zwei Jahre am Wolfgang Borchert Theater in Münster und anschließend über sieben Spielzeiten am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin engagiert. Hier spielte sie u.a. Johanna Dark in Die heilige Johanna der Schlachthöfe, Lämmchen in Kleiner Mann, was nun?, Ophelia in Hamlet sowie Ilse in Frühlingserwachen und arbeitete mit RegisseurInnen wie Claudia Bauer, Henriette Hörnigk, Peter Dehler, Daniel Pfluger sowie David Czesienski und Robert Hartmann von dem Regiekollektiv Prinzip Gonzo. Für ihre schauspielerische Leistung in dem von Markus Wünsch als Solo inszenierten Stück Fressen Lieben Kotzen, erhielt sie 2012 den Conrad Ekhof Preis. Mit dem Beginn der Spielzeit 2016/17 war Brit Dehler freischaffend und gastierte am Theater Bielefeld in Arthur Millers Hexenjagd und in der Titelrolle (u. a.) von Andersens Die Schneekönigin, sowie 2017/18 in George Orwells 1984 und in Schneeweißchen und Rosenrot von Manuel Schöbel nach Grimm. Ab Beginn der Spielzeit 2018/19 gehört Brit Dehler zum Ensemble des Theaters Bielefeld und startet mit der Uraufführung German Love Letter (zum Mond) in der Regie von Swen Lasse Awe.