Brit Dehler

Brit Dehler, geboren in Bergisch Gladbach, besuchte im benachbarten Köln die Schauspielschule und gastierte parallel dazu am Schauspiel Köln. Danach war sie zwei Jahre am Wolfgang Borchert Theater in Münster und anschließend über sieben Spielzeiten am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin engagiert. Hier spielte sie u. a. Johanna Dark in Die heilige Johanna der Schlachthöfe, Lämmchen in Kleiner Mann, was nun?, Ophelia in Hamlet sowie Ilse in Frühlingserwachen und arbeitete mit Regisseur*innen wie Claudia Bauer, Henriette Hörnigk, Peter Dehler, Daniel Pfluger, David Czesienski und Robert Hartmann. Für ihre schauspielerische Leistung in Fressen Lieben Kotzen (Inszenierung: Markus Wünsch) erhielt sie 2012 den Conrad Ekhof Preis. Mit dem Beginn der Spielzeit 2016/17 war Brit Dehler freischaffend und gastierte am Theater Bielefeld in Arthur Millers Hexenjagd, in Andersens Die Schneekönigin, in Schneeweißchen und Rosenrot von Manuel Schöbel nach Grimm sowie in George Orwells 1984. Seit Beginn der Spielzeit 2018/19 gehört Brit Dehler zum Ensemble des Theaters Bielefeld. Hier spielte sie seither u. a. in der Uraufführung von Lisa Danulats German Love Letter (zum Mond), im Anna-Seghers-Projekt TransitTage (Inszenierungen: Swen Lasse Awe), Jenny in Lucy Kirkwoods Moskitos (Regie: Dariusch Yazdkhasti), in der Uraufführung von David Gieselmanns Spin (Inszenierung: Christian Schlüter), Maryse in Ivan Calbéracs Jugendliebe (Inszenierung: Michael Heicks) sowie in der szenischen Installation Requiem von Male Günther, Lothar Kittstein und Bernhard Mikeska.