Schauspieler

Simon Heinle

Simon Heinle wuchs in Gaildorf auf. Erste Bühnenerfahrungen sammelte er im Schultheater. Nach einem Freiwilligen Sozialen Jahr in Stuttgart absolvierte er von 2011 bis 2015 ein Schauspielstudium an der Bayerischen Theaterakademie August Everding in München. Während dieser Zeit spielte er bereits u. a. am Residenztheater in Zement von Heiner Müller und am Staatstheater am Gärtnerplatz in der Operette Die Zirkusprinzessin. 2011 gastierte er in Molières Menschenfeind bei den Freilichtspielen Schwäbisch Hall, wo er auch Razmann in Schillers Die Räuber auf der Bühne stand. In und um Schwäbisch Hall trat Simon Heinle mit dem Klassenzimmerstück Erste Stunde auf. Während seines Engagements am Theater Kiel in der Spielzeit 2015/16 war er als Melchior Gabor in Wedekinds Frühlings Erwachen, in Brechts Baal und als Kay im Weihnachtsstück Die Schneekönigin zu sehen. 2018/19 stand er als Zauberer in Aladin und die Wunderlampe (Inszenierung: Dariusch Yazdkhasti) erstmalig in Bielefeld auf der Bühne. Seit der Spielzeit 2019/20 ist Simon Heinle festes Ensemblemitglied am Theater Bielefeld und war seitdem u. a. in der Uraufführung von David Gieselmanns Spin (Inszenierung: Christian Schlüter), als Petja in Text von Dmitry Glukhovsky, in Dominik Buschs Uraufführung Deinen Platz in der Welt (Inszenierungen: Dariusch Yazdkhasti) und im Stream in der Operettencollage Da geh ich zum Maxim – Novellen der Liebe (Inszenierung: Nick Westbrock) und als Victor Frankenstein in Mary Shelleys Frankenstein (Inszenierung: Tuschy/Suske) zu sehen. In Dariusch Yazdkhastis Inszenierung von Klaus Manns Mephisto spielt er den Schauspieler Hendrik Höfgen.