Schauspieler

Lukas Graser

Lukas Graser, geboren 1979 in Basel, studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater Zürich. Es folgten Gastengagements am Theater an der Sihl in Zürich sowie am Schauspielhaus Zürich. Das erste Festengagement führte ihn von 2005 bis 2010 an das Schauspiel Essen. Er arbeitete mit Regisseuren wie David Bösch, Tomas Schweigen und Rafael Sanchez. Seit der Spielzeit 2010/11 ist Lukas Graser fest im Ensemble des Theaters Bielefeld. Hier spielte er u. a. die Titelrolle in Schillers Wilhelm Tell, in der Uraufführung von David Gieselmanns Spin, in der Uraufführung Blackbird von MatthiasBrandt (Inszenierungen: Christian Schlüter), Harro Hassenreuther in Gerhart Hauptmanns Die Ratten (Inszenierung: Sébastien Jacobi), Alceste in Moliéres Der Menschenfeind (Inszenierung: Mareike Mikat), VaterMutter Ubu in Alfred Jarrys König Ubu (Inszenierung: Clara Weyde) und Henning in Juli Zehs Neujahr (Inszenierung: Dariusch Yazdkhasti). Außerdem war der Teil der szenischen Installation Requiem (Inszenierung: Bernhard Mikeska). In der Spielzeit 2021/22 ist er nach den Streaming-Premieren 2020/21 nun live als Petrosilius Zwackelmann im Räuber Hotzenplotz (Inszenierung: Michael Heicks) sowie als Merkur in Kleists Amphitryon (Inszenierung: Cilli Drexel) zu erleben. 2020 erhielt Lukas Graser den Theaterpreis »Theatertaler« der Theater- und Konzertfreunde Bielefeld.