Gesang

Carl Maria von Weber

Der Freischütz

Beschreibung

Romantische Oper in drei Aufzügen // Text von Johann Friedrich Kind

Um seine geliebte Agathe zur Frau zu bekommen, muss Jäger Max (23) einen Probeschuss ablegen. So will es der Brauch. Trifft er, dann kriegt er obendrein noch eine Erbförsterei und hat ausgesorgt. Trifft er nicht, nützen ihm weder Agathes Liebe noch sein Ruf als Meisterschütze – der ohnehin in letzter Zeit arg ramponiert ist. Kein Wunder, dass Freund Kaspar leicht Gehör bei ihm findet, da er eine todsichere Lösung für Maxens Problem hat.

Der Freischütz ist dank Webers ohrwurmträchtiger Melodien (Wir winden dir den Jungfernkranz, Was gleicht wohl auf Erden), aber auch qua Waldkulisse und Wolfsschlucht-Grusel zur heimlichen Nationaloper der Deutschen geworden. Sie spielt mit zeitlosen Urängsten, die in einer vordergründig idyllischen, in Wahrheit aber ganz unmenschlichen Konstellation wuchern, die auf die exklusive Formel zu bringen ist: Probeschuss + Treffer = Heiratserlaubnis (finde den Fehler …). Eingeschnürt von Leistungsdruck und Versagensangst dräuen dem armen Max auch noch die Abgründe ewiger Verdammnis, wenn er gewissen Versuchungen erliegt. Was zu den schwerwiegendsten Fragen jeder Freischütz-Inszenierung führt: Was passiert in der Wolfsschlucht und wer ist eigentlich Samiel?

Pressestimmen

So gut die stimmliche Seite der Aufführung zu bewerten ist, so kommt das Wunder des Abends aus dem Graben. Schon wie sich der erste Akkord der Ouvertüre dunkel-ahnungsvoll aufbaut, kündigt an, in welcher Dimension die Bielefelder Philharmoniker den Abend bestreiten werden. So konzentriert, so sicher hat man die wunderbare Musik schon lange nicht mehr gehört.

Dieser Freischütz ist ein neuer Höhepunkt in der Intendanz von Michael Heicks.


www.o-ton.online, 06.03.17
Mehr anzeigen Weniger anzeigen

Förderer, Partner & Sponsoren

Diese Produktion wurde unterstützt von

Böllhoff

Kurzinfo

Spieldauer
ca. 02:30 Std.
Pausenanzahl
1
Altersempfehlung
ab 14

Premiere
Sa. 04.03.2017

Zum letzten Mal
Di. 16.05.2017
Erster Termin war am
So. 19.02.2017
Spielort
Stadttheater
Niederwall 27
33602 Bielefeld
Anfahrt